Mittwoch, 11. Oktober 2017

Freßgelage im Paderborner Dom

Es war ja nicht anders zu erwarten. Der lobenswerte Brauch der Armenspeisung wird von den heutigen "Kirchenvertretern" nur  zu gern und publikumswirksam in diverse Kirchen verlegt. Nun ist auch der Paderborner Dom an der Reihe. Was soll das? Da werden medienreißerisch einmal bedürftige Menschen abgefüttert und dürfen sich dabei auch noch von der Lokalpresse ablichten lassen. Wem hilft und dient das? Ganz einfach: es dient der Selbstinszenierung diverser Domherren, Pfarrer und anderer "Entscheidungsträger" in den jeweiligen Kirchen. Sie stellen sich auf Kosten der Not anderer Menschen selbst dar und mißbrauchen für ihre Barmherzigkeitsinszenierung dazu die geweihten Mauern des Gotteshauses. Pfui. Und wenn der Bettelsack an der Wand verzweifeln würde, wie der Westfale sagt: zu diesem "Gastmahl" bekämen mich keine zehn Pferde hin.
Sehr schöne Gedanken zu dieser Problematik auch aus theologischer Sicht findet man übrigens
hier bei Laurentius Rhenanius in seinem Blog, so daß ich mir weitere Ergüsse zu dem Thema hier sparen kann.

Kommentare:

  1. Essen für Bedürftige in der Kirche gibt es im Erzbistum immer mal wieder.
    z.B. https://www.youtube.com/watch?v=lgXmXXL0XLg
    Das macht die Sache natürlich nicht besser.

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  2. Wenn Sie bei "Summorum Pontificum" auch mal so eifrig gewesen wären, nicht wahr?

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