Freitag, 7. Oktober 2016

7. Oktober: Rosenkranzfest, Maria vom Siege

Statt den Menschen das Geheimnis des heutigen Festtages näherzubringen, beschränkte sich der Kommentator der heutigen Morgenandacht auf WDR 2 darauf, sein Unverständnis darüber zu äußern, den Sieg in der Schlacht bei Lepanto 1571 der Fürbitte der Himmelskönigin und dem Sturm der Rosenkranzbeter zuzuschreiben. Weiteres möchte ich gerade in den Tagen einer schleichenden Islamisierung des Abendlandes nicht zu diesem unsäglichen Radiobeitrag sagen. Mehr zum heutigen Festgeheimnis ist bereits hier gesagt worden.
Die westliche Gesellschaft mit ihrer verfehlten, sogenannten "Religionsfreiheit" und ihren laizistischen Verfassungen, mit ihrer unheilvollen Trennung von Kirche und Staat, sie wird den Prozeß der islamisierung des Abendlandes nicht aufhalten können. Der Islam nutzt eben die Freiheiten der demokratischen Staaten, um sich selbst früher oder später an die Macht zu bringen. 
Jene, die lauthals schreiend und Parolen skandierend das "christliche Abendland" retten wollen, verfügen leider nur zu oft nicht über die intellektuellen Fähigkeiten dazu und haben selbst zum größten Teil leider kein gelebtes Christentum vorzuweisen, so sie denn überhaupt getauft sind. Was sie und ein Großteil unserer Gesellschaft verteidigen und erhalten wollen, ist nicht das christliche Abendland, sondern die dekadente westliche Wohlstandsgesellschaft. Man will nicht den Herrn in Europa an der Macht sehen, sondern ungestört in Sodom und Gomorrha weiterleben können.  
Was also kann das Abendland noch retten? Wohl nur das Gebet der stillen im Lande, jener, auf die kein Politiker je hört, die selbst von ihren bischöflichen Hirten nur belächelt werden, die aber den Rosenkranz nicht aus der Hand gelegt haben.
Indes, es gibt auch noch Bischöfe, die sehr wohl um die Macht eifrigen Gebetes wissen. Islamischer Terror überzieht heute wie vor fünfhundert Jahren die ganze Welt. Lesenswert, was ein afrikansicher Bischof über dieses Thema denkt.


Kommentare:

  1. Tja, das Rosenkranzfest. Es scheint nicht so beliebt zu sein. Die Generalrubriken (Nr 358) sehen ausdrücklich vor, daß dieses Fest am Sonntag nachgefeiert werden kann.
    Leider wurde in PB nur ein „grüner Sonntag“ (21. nach Pfingsten) gefeiert.
    Als Schlußlied hätte sich ja wenigstens „Rosenkranzkönigin“ (Nr. 820 im PB-Anhang) angeboten. Doch es gab nur ein 08/15-Jahreskreis-Marienlied.
    Aber der Rosenkranzmonat hat ja noch zwei Sonntage, an denen man das Lied singen könnte. – Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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  2. Das Lied ist bei den Gläubigen sogar sehr beliebt. Der Hase liegt ganz woanders im Pfeffer: Ich bezeichne das mal als "Indultmessenkrankheit". Sobald die a.o. Form nicht von einer der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften betreut wird, sondern durch Diözesanpriester, ist das Leiden da. Man denkt nicht daran, Feste nachzufeiern, weil es im ordentl. Ritus doch auch nicht gemacht wird. Man hat einen Organisten, der von der Diözese bezahlt wird und der sich einen Spaß daruas macht, die "Ewiggestrigen" zu ärgern, wo er kann. Der spielt dann in der a.o.-Messe den Quark, der in der Beilage zum Amtsblatt für die ordentl. Form vorgegeben war und schon in dieser nicht singbar ist. Man darf keine Lieder von Zetteln singen, nur aus dem Gotteslob, da altes Liedgut ja böse ist. Man könnte stundenlang so weitermachen. So manches Mal verstehe ich die Gläubigen sehr gut, die diese ganzen Querelen leid sind und zur Piusbruderschaft gehen.

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