Freitag, 29. April 2016

Woelki und die "Religionsfreiheit"

"...Wer "Ja" zu Kirchtürmen sagt, der muss auch "Ja" sagen zum Minarett. Auch wenn die Wiege des Islam genau so wenig in Europa liegt, wie die Wiege des Christentums, so sind beide Weltreligionen in ihrem friedlichen Miteinander hier in Deutschland und Europa inzwischen beheimatet."

Ich bin ja bewußt parteilos. Zugleich würde ich mir wünschen, daß sich unsere Bischöfe, statt sich unaufhörlich um Tagespolitik zu kümmern, lieber das Evangelium verkündeten "sei es gelegen oder ungelegen" und sich um das ewige Seelenheil der ihnen anvertrauten Gläubigen kümmern würden.
Derartige Aussagen wie die obige von Kardinal Woelki, die vor Indifferentismus und falsch verstandener Religionsfreiheit nur so triefen, dienen weder dem Vaterland und seinen Bewohnern, noch dem Verkündigungsauftrag der Hl. Kirche.

Montag, 18. April 2016

Wallfahrt nach Kleinenberg am 8. Mai



Die alljährliche Wallfahrt zur Auxiliatrix de monte modico steht an!


6.40 Uhr  Sammeln der Fußwallfahrer an der Liborikapelle in Paderborn. Organisation der Mitfahrgelegen-heiten.
              
Bei schlechtem Wetter: Treffen um 10 Uhr an der Liborikapelle, Wallfahrtssegen, Abfahrt mit  PKW.
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6.45 Uhr  Abfahrt mit PKW-Fahrgemeinschaften nach Grundsteinheim.

7.00 Uhr Abmarsch von Grundsteinheim (Bundesstraßenbrücke).

9.00 Uhr  Ankunft in Lichtenau und Weitermarsch nach Kleinenberg.

 
11.00 Uhr
Empfang der Wallfahrer, anschließend
Lateinisches Hochamt
im
außerordentlichen Ritus in der
Wallfahrtskirche.

 15.00 Uhr
Maiandacht  am Brünneken,  Prozession zur Wallfahrtskirche,
Te Deum und sakramentaler Segen

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Weitere Informationen:  www.judica-me.de






Freitag, 15. April 2016

Hardehausen: Evangelikale kaufen Gasthaus neben kath. Bildungsstätte

Große Augen habe ich gemacht, als ich heute die Tageszeitung aufschlug: Ein Bauernhofcafe, gelegen direkt neben der ehemaligen Zisterzienserabtei Hardehausen, ist an das "Padercamp" verkauft worden, daß dort in Zukunft Jugendfreizeiten und Zeltlager anbieten will. 
Nun  muß man wissen, daß sich in der alten Abtei nebenan seit vielen Jahrzehnten das Jugendhaus und die Katholische Landvolkshochschule befinden. 
Geht man einmal ins Internet, wird ganz schnell klar, was sich hinter dem "Padercamp verbirgt. Es wird von diversen Evangelikalen Gemeinden im Kreis Paderborn organisiert und ist genau wie diese Gemeinden ein "gemeinnütziger Verein", sprich steuerbegünstigt. Schaut man sich die Internetseiten der Gemeinden an, geben sie sich fromm, offen für jedermann, kurz: sympatisch. Gegründet wurden all diese Gemeinden nach der politischen Wende von Übersiedlern aus dem Ostblock. Nimmt man den Schleier zur Seite, mit dem sie sich und ihr Tun gern bemänteln, offenbart sich sehr schnell, was sie wirklich sind: 
Nichts anderes als Wiedertäufer, nicht mehr und nicht weniger. 
Der Großteil der Bevölkerung belächelte sie anfangs als "Russenkirchen" und kümmerte sich nicht weiter darum. Mittlerweile hat man sich allerdings "gemausert" und betreibt eifrig Proselytenmacherei bei Katholiken und Protestanten, sprich bei der einheimischen Bevölkerung. Gerne nimmt man Menschen mit "Vorgeschichte" auf. Wiederverheiratet nach Scheidung ist bei ihnen kein Gesprächstthema, Beichten braucht man auch nicht, den Katechismus braucht man nicht kennen und die vielen unbequemen Glaubenswahrheiten sind auch auf das Minimum "Gott liebt mich" reduziert. "Glauben light" sozusagen. 
Wenn dann die Feuerwehr einen Notfallseelsorger braucht und die (damals noch) fünf katholischen Seelsorger im Stadtgebiet dies wegen ihrer "Überlastung" (Zitat) nicht machen wollen und auch das lutherische Predigerpaar (beide ordiniert) "total überlastet" ist (Zitat), dann stößt ganz flott der Prediger der  "Freien Christen" in diese Lücke und wird fortan ob seines (zweifelsohne vorhandenen) Engagements von den Blauröcken in den höchsten Tönen gelobt.
Ein intensives Gemeindeleben stößt genau in die Lücke, die die Hl. Römische Kirche sowie Lutheraner und Reformierte in der Zeit der "Pastoralen Räume" und des seit Jahrzehnten total verwahrlosten Religionsunterrichtes nicht mehr bieten: Geborgenheit in der eigenen Gemeinde. Die "Freie Christengemeinde" in unserem Nachbarort gibt sich weltoffen: sie lädt zum Kaffeetrinken ein, nimmt an Erntedankzug und anderen Dorffesten teil etc. pp. Nach dem Umzug allerdings beteiligt man sich allerdings nicht mehr am allgemeinen Festgeschehen, sondern zieht sich in Windeseile in die eigenen Räumlichkeiten zurück, um dort ebenfalls mit Kaffee und Kuchen Leute anzulocken und für die eigene Gemeinde zu gewinnen. "Mission" betreibt man ähnlich geschickt wie seit Jahrzehnten evangelikale Sekten in Südamerika. Es fällt auf, daß sämtliche Evangelikale Gemeinden komplett am Dorfleben ihrer Heimatgemeinden vorbeileben und nur "ihr eigenes Ding" machen.
Seit Jahren schon bemüht man sich auch um eine intensive Jugendarbeit. Wie schon einst die Jesuiten hat man auch bei den Evangelikalen erkannt, daß man Kinder und Jugendliche eher beeinflussen kann als Erwachsene. 
Nun also hat man dieses ehemalige Bauernhofcafe mit großem Freigelände und riesigen Räumlichkeiten gekauft, um dort "Jugendarbeit" zu betreiben. Dies in unmittelbarer Nachbarschaft der zuvor erwähnten katholischen Einrichtungen zu tun, darf getrost schon als Dreistigkeit bezeichnet werden. 
Vielleicht besinnt man sich nun auch einmal im sogenannten katholischen Jugendhaus auf die Verkündigung des Glaubens und der kirchlichen Lehre. In der Vergangenheit mußte man dort leider oft Zweifel hegen... Aber vielleicht sehe ich nur wieder zu schwarz. Das Jugendhaus baut ja gerade für horrende Summen seine aus den 1960iger Jahren stammende Kirche zeitgemäß um und verbannt den Tabernakel samt Herrgott in eine Seitenkapelle. Dann wird sicher alles besser!?

Montag, 4. April 2016

Heute: Fest Mariä Verkündigung

Heute ist das in diesem Jahr nachgeholte Fest Mariä Verkündigung. Um 18.30 Uhr wird in der Marienkapelle des Hohen Domes in Paderborn eine Hl. Messe im alten Ritus gelesen.