Dienstag, 20. Oktober 2015

Windenergie in Lichtenau: Goldgräberstimmung in der "Energiestadt"

Dem Lichtenauer Stadtrat, seinem zeitigen Bürgermeister sowie allen, denen "der Schuh paßt", sei das unten folgende Gedicht in Ihr Poesiealbum geschrieben.

Was zögerst du zu kommen, Antichrist,
Da alle Welt nach Gold so hungrig ist?
Du hast das Erz zu stillen Lust und Gier:
Gib ihr dein Gold, die Welt ergibt sich dir.
Feil ist sie, feil! Was säumst du? Steig' herauf:
Du hast, so lang sie steht, nicht bessern Kauf!
Feil ist das Recht, wohlfeil Altar und Thron;
Und wenn der Heiland jetzt auf Erden ginge,
Verriethe mancher Bube Gottes Sohn
Für weniger als dreißig Silberlinge. 

aus:
Weber, Friedrich Wilhelm: 
Gedichte. Von F(riedrich) W(ilhelm) Weber.
   Paderborn:  Schöningh 1896,  S. 132.

1 Kommentar:

  1. Die Energiewende, der ihr diese Windmühlen zu verdanken hat, war ein frühes Werk einer Frau, die frei von jedem Verantwortungsbewußtsein bereit ist, ihr ganzes Vaterland zu opfern, um mit den Grünen ins Bett zu kommen.

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