Mittwoch, 18. März 2015

Mittwoch nach dem 4. Fastensonntag

Mittwoch nach dem 4. Fastensonntag, III. Klasse, Präfation für die Fastenzeit.  In Konvent und Stillmessen Kommemoration des Hl. Cyrill von Jerusalem.     


18.00 Uhr: Hl. Messe (vetus ordo) in der Krypta des Hohen Domes in Paderborn.

19.30 Uhr: Fastenansprache zum Thema "Leben braucht Begleiter" im Hohen Dom. Referent: Marcel Bohnenkamp, Bahnhofsmission Bielefeld.

Die traditionellen Fastenpredigten sind in diesem Jahr durch Ansprachen ersetzt, die mit dem Thema "Fastenzeit" eher wenig zu tun haben und großteils auch durch Zivilpersonen gehalten werden. Nähere Gründe dafür sind mir nicht bekannt.


Cyrill von Jerusalem

S. Cyrillus, Ep. Hierosol. et Doctor Ecclesiae, (18. März). Dieser hl. Cyrillus, Bischof (Patriarch) von Jerusalem und Kirchenlehrer, wurde gegen das J. 315 zu Jerusalem oder doch in der Umgegend dieser Stadt geboren und verlegte sich frühzeitig auf das Studium der heil. Schriften, mit denen er solche Vertrautheit hatte, daß seine Reden viele Anspielungen auf verschiedene Stellen derselben enthalten. Vom Bischofe Maximus im Jahre 345 zum Priester geweiht, erhielt er den Auftrag, dem Volke das Wort Gottes vorzutragen und jene, die sich zum Empfange der heil. Taufe vorbereiteten, zu unterweisen. Mehrere Jahre versah Cyrillus das Amt eines Katecheten, bis er um das Jahr 350 dem Bischofe Maximus auf dem bischöflichen Stuhle von Jerusalem nachfolgte. Der Anfang seines Episkopats ist in der Geschichte durch das Wunder der Erscheinung eines großen Lichtkreuzes, welches sich vom Kalvarienberge bis zum Oelgarten verbreitete, berühmt, und sollte di


Cyrill von Jerusalem

S. Cyrillus, Ep. Hierosol. et Doctor Ecclesiae, (18. März). Dieser hl. Cyrillus, Bischof (Patriarch) von Jerusalem und Kirchenlehrer, wurde gegen das J. 315 zu Jerusalem oder doch in der Umgegend dieser Stadt geboren und verlegte sich frühzeitig auf das Studium der heil. Schriften, mit denen er solche Vertrautheit hatte, daß seine Reden viele Anspielungen auf verschiedene Stellen derselben enthalten. Vom Bischofe Maximus im Jahre 345 zum Priester geweiht, erhielt er den Auftrag, dem Volke das Wort Gottes vorzutragen und jene, die sich zum Empfange der heil. Taufe vorbereiteten, zu unterweisen. Mehrere Jahre versah Cyrillus das Amt eines Katecheten, bis er um das Jahr 350 dem Bischofe Maximus auf dem bischöflichen Stuhle von Jerusalem nachfolgte. Der Anfang seines Episkopats ist in der Geschichte durch das Wunder der Erscheinung eines großen Lichtkreuzes, welches sich vom Kalvarienberge bis zum Oelgarten verbreitete, berühmt, und sollte di

Cyrill von Jerusalem

S. Cyrillus, Ep. Hierosol. et Doctor Ecclesiae, (18. März). Dieser hl. Cyrillus, Bischof (Patriarch) von Jerusalem und Kirchenlehrer, wurde gegen das J. 315 zu Jerusalem oder doch in der Umgegend dieser Stadt geboren und verlegte sich frühzeitig auf das Studium der heil. Schriften, mit denen er solche Vertrautheit hatte, daß seine Reden viele Anspielungen auf verschiedene Stellen derselben enthalten. Vom Bischofe Maximus im Jahre 345 zum Priester geweiht, erhielt er den Auftrag, dem Volke das Wort Gottes vorzutragen und jene, die sich zum Empfange der heil. Taufe vorbereiteten, zu unterweisen. Mehrere Jahre versah Cyrillus das Amt eines Katecheten, bis er um das Jahr 350 dem Bischofe Maximus auf dem bischöflichen Stuhle von Jerusalem nachfolgte. Der Anfang seines Episkopats ist in der Geschichte durch das Wunder der Erscheinung eines großen Lichtkreuzes, welches sich vom Kalvarienberge bis zum Oelgarten verbreitete, berühmt, und sollte dieses Wunder dem hl. Bischof offenbar zeigen, daß die Leidensnachfolge des obersten Hirten der Völker, der zu Jerusalem das schwere Kreuz getragen hat, sein Antheil werden und er seinerseits Trost im Kreuze suchen soll. Und ein aus dem Kreuze geschöpfter Muth war ihm auch nothwendig vom Anfange bis zum Ende seiner bischöflichen Laufbahn, die eine überaus leidensvolle war. Schon seine Erhebung auf den bischöflichen Stuhl von Jerusalem wurde von seinen Feinden als unrechtmäßig angegriffen, wofür er jedoch später den Trost hatte, seine Wahl von der zweiten ökumenischen Synode zu Constantinopel (381) anerkannt zu sehen. Er mußte, der Gewalt weichend, seinen Bischofssitz verlassen, wahrte jedoch sein Recht durch die Berufung auf ein allgemeines Concil, und erhielt gastfreundliche Aufnahme beim Bischofe Silvanus von Tarsus. Die Synode von Seleucia, auf der über 160 Bischöfe versammelt waren, sprach zu seinen Gunsten, und er konnte aus der Verbannung zurückkehren, während sein Feind, Bischof Acacius von Cäsarea, abgesetzt wurde; allein dieser eilte an den Hof des arianischgesinnten Kaisers Constantius, und erwirkte einen neuen Verbannungsbefehl gegen ihn. Durch Decret seines Nachfolgers, des Apostaten Julian, kehrte Cyrillus nach Jerusalem zurück, und war hier Augenzeuge, wie Gott die Plane seiner Feinde vereitelte. Denn als auf die Einladung des Kaisers Julian die Juden nach Jerusalem eilten und die heil. Stadt wieder aufbauen wollten, brachen beim Legen der Fundamente Feuerflammen aus der Erde und vereitelten das Unternehmen. Während der kurzen Regierung des Kaisers Jovian blieb der hl. Cyrillus ungestört bei seiner Heerde; aber unter seinem Nachfolger, dem Arianer Valens, der alle von Constantius verbannten oder abgesetzten Bischöfe wieder verbannte oder absetzte, wurde auch er zum drittenmal ins Exil geschickt (367), das bis zum Todesjahr des Kaisers Valens (368) dauerte. Endlich konnte er unter Kaiser Gratian wieder zu seiner Heerde zurückkehren und an derselben nach Kräften für die Erhaltung des Friedens arbeiten. Zum letzten Male zeigt ihn die Geschichte auf der obenerwähnten zweiten allgemeinen Synode , die im Jahre 381 zu Constantinopel wider die Semiarianer und Macedonianer gehalten wurde, und erfolgte nach gewöhnlicher Angabe sein Tod am 18. März 386, nachdem er seiner Kirche 35 Jahre vorgestanden, von denen er 19 auf seinem Sitze zu Jerusalem und 16 im Exil zugebracht hatte. Wo er während der letzten 11 Jahre seiner Verbannung gelebt hatte, ist unbekannt. Die Griechen und Lateiner verehren ihn am 18. März, welcher sein Sterbetag war. Unter seinen hinterlassenen Schriften sind die Katechesen, die er an die Taufkandidaten hielt, die berühmtesten.


Cyrill von Jerusalem

S. Cyrillus, Ep. Hierosol. et Doctor Ecclesiae, (18. März). Dieser hl. Cyrillus, Bischof (Patriarch) von Jerusalem und Kirchenlehrer, wurde gegen das J. 315 zu Jerusalem oder doch in der Umgegend dieser Stadt geboren und verlegte sich frühzeitig auf das Studium der heil. Schriften, mit denen er solche Vertrautheit hatte, daß seine Reden viele Anspielungen auf verschiedene Stellen derselben enthalten. Vom Bischofe Maximus im Jahre 345 zum Priester geweiht, erhielt er den Auftrag, dem Volke das Wort Gottes vorzutragen und jene, die sich zum Empfange der heil. Taufe vorbereiteten, zu unterweisen. Mehrere Jahre versah Cyrillus das Amt eines Katecheten, bis er um das Jahr 350 dem Bischofe Maximus auf dem bischöflichen Stuhle von Jerusalem nachfolgte. Der Anfang seines Episkopats ist in der Geschichte durch das Wunder der Erscheinung eines großen Lichtkreuzes, welches sich vom Kalvarienberge bis zum Oelgarten verbreitete, berühmt, und sollte dieses Wunder dem hl. Bischof offenbar zeigen, daß die Leidensnachfolge des obersten Hirten der Völker, der zu Jerusalem das schwere Kreuz getragen hat, sein Antheil werden und er seinerseits Trost im Kreuze suchen soll. Und ein aus dem Kreuze geschöpfter Muth war ihm auch nothwendig vom Anfange bis zum Ende seiner bischöflichen Laufbahn, die eine überaus leidensvolle war. Schon seine Erhebung auf den bischöflichen Stuhl von Jerusalem wurde von seinen Feinden als unrechtmäßig angegriffen, wofür er jedoch später den Trost hatte, seine Wahl von der zweiten ökumenischen Synode zu Constantinopel (381) anerkannt zu sehen. Er mußte, der Gewalt weichend, seinen Bischofssitz verlassen, wahrte jedoch sein Recht durch die Berufung auf ein allgemeines Concil, und erhielt gastfreundliche Aufnahme beim Bischofe Silvanus von Tarsus. Die Synode von Seleucia, auf der über 160 Bischöfe versammelt waren, sprach zu seinen Gunsten, und er konnte aus der Verbannung zurückkehren, während sein Feind, Bischof Acacius von Cäsarea, abgesetzt wurde; allein dieser eilte an den Hof des arianischgesinnten Kaisers Constantius, und erwirkte einen neuen Verbannungsbefehl gegen ihn. Durch Decret seines Nachfolgers, des Apostaten Julian, kehrte Cyrillus nach Jerusalem zurück, und war hier Augenzeuge, wie Gott die Plane seiner Feinde vereitelte. Denn als auf die Einladung des Kaisers Julian die Juden nach Jerusalem eilten und die heil. Stadt wieder aufbauen wollten, brachen beim Legen der Fundamente Feuerflammen aus der Erde und vereitelten das Unternehmen. Während der kurzen Regierung des Kaisers Jovian blieb der hl. Cyrillus ungestört bei seiner Heerde; aber unter seinem Nachfolger, dem Arianer Valens, der alle von Constantius verbannten oder abgesetzten Bischöfe wieder verbannte oder absetzte, wurde auch er zum drittenmal ins Exil geschickt (367), das bis zum Todesjahr des Kaisers Valens (368) dauerte. Endlich konnte er unter Kaiser Gratian wieder zu seiner Heerde zurückkehren und an derselben nach Kräften für die Erhaltung des Friedens arbeiten. Zum letzten Male zeigt ihn die Geschichte auf der obenerwähnten zweiten allgemeinen Synode , die im Jahre 381 zu Constantinopel wider die Semiarianer und Macedonianer gehalten wurde, und erfolgte nach gewöhnlicher Angabe sein Tod am 18. März 386, nachdem er seiner Kirche 35 Jahre vorgestanden, von denen er 19 auf seinem Sitze zu Jerusalem und 16 im Exil zugebracht hatte. Wo er während der letzten 11 Jahre seiner Verbannung gelebt hatte, ist unbekannt. Die Griechen und Lateiner verehren ihn am 18. März, welcher sein Sterbetag war. Unter seinen hinterlassenen Schriften sind die Katechesen, die er an die Taufkandidaten hielt, die berühmtesten.


Cyrill von Jerusalem

S. Cyrillus, Ep. Hierosol. et Doctor Ecclesiae, (18. März). Dieser hl. Cyrillus, Bischof (Patriarch) von Jerusalem und Kirchenlehrer, wurde gegen das J. 315 zu Jerusalem oder doch in der Umgegend dieser Stadt geboren und verlegte sich frühzeitig auf das Studium der heil. Schriften, mit denen er solche Vertrautheit hatte, daß seine Reden viele Anspielungen auf verschiedene Stellen derselben enthalten. Vom Bischofe Maximus im Jahre 345 zum Priester geweiht, erhielt er den Auftrag, dem Volke das Wort Gottes vorzutragen und jene, die sich zum Empfange der heil. Taufe vorbereiteten, zu unterweisen. Mehrere Jahre versah Cyrillus das Amt eines Katecheten, bis er um das Jahr 350 dem Bischofe Maximus auf dem bischöflichen Stuhle von Jerusalem nachfolgte. Der Anfang seines Episkopats ist in der Geschichte durch das Wunder der Erscheinung eines großen Lichtkreuzes, welches sich vom Kalvarienberge bis zum Oelgarten verbreitete, berühmt, und sollte dieses Wunder dem hl. Bischof offenbar zeigen, daß die Leidensnachfolge des obersten Hirten der Völker, der zu Jerusalem das schwere Kreuz getragen hat, sein Antheil werden und er seinerseits Trost im Kreuze suchen soll. Und ein aus dem Kreuze geschöpfter Muth war ihm auch nothwendig vom Anfange bis zum Ende seiner bischöflichen Laufbahn, die eine überaus leidensvolle war. Schon seine Erhebung auf den bischöflichen Stuhl von Jerusalem wurde von seinen Feinden als unrechtmäßig angegriffen, wofür er jedoch später den Trost hatte, seine Wahl von der zweiten ökumenischen Synode zu Constantinopel (381) anerkannt zu sehen. Er mußte, der Gewalt weichend, seinen Bischofssitz verlassen, wahrte jedoch sein Recht durch die Berufung auf ein allgemeines Concil, und erhielt gastfreundliche Aufnahme beim Bischofe Silvanus von Tarsus. Die Synode von Seleucia, auf der über 160 Bischöfe versammelt waren, sprach zu seinen Gunsten, und er konnte aus der Verbannung zurückkehren, während sein Feind, Bischof Acacius von Cäsarea, abgesetzt wurde; allein dieser eilte an den Hof des arianischgesinnten Kaisers Constantius, und erwirkte einen neuen Verbannungsbefehl gegen ihn. Durch Decret seines Nachfolgers, des Apostaten Julian, kehrte Cyrillus nach Jerusalem zurück, und war hier Augenzeuge, wie Gott die Plane seiner Feinde vereitelte. Denn als auf die Einladung des Kaisers Julian die Juden nach Jerusalem eilten und die heil. Stadt wieder aufbauen wollten, brachen beim Legen der Fundamente Feuerflammen aus der Erde und vereitelten das Unternehmen. Während der kurzen Regierung des Kaisers Jovian blieb der hl. Cyrillus ungestört bei seiner Heerde; aber unter seinem Nachfolger, dem Arianer Valens, der alle von Constantius verbannten oder abgesetzten Bischöfe wieder verbannte oder absetzte, wurde auch er zum drittenmal ins Exil geschickt (367), das bis zum Todesjahr des Kaisers Valens (368) dauerte. Endlich konnte er unter Kaiser Gratian wieder zu seiner Heerde zurückkehren und an derselben nach Kräften für die Erhaltung des Friedens arbeiten. Zum letzten Male zeigt ihn die Geschichte auf der obenerwähnten zweiten allgemeinen Synode , die im Jahre 381 zu Constantinopel wider die Semiarianer und Macedonianer gehalten wurde, und erfolgte nach gewöhnlicher Angabe sein Tod am 18. März 386, nachdem er seiner Kirche 35 Jahre vorgestanden, von denen er 19 auf seinem Sitze zu Jerusalem und 16 im Exil zugebracht hatte. Wo er während der letzten 11 Jahre seiner Verbannung gelebt hatte, ist unbekannt. Die Griechen und Lateiner verehren ihn am 18. März, welcher sein Sterbetag war. Unter seinen hinterlassenen Schriften sind die Katechesen, die er an die Taufkandidaten hielt, die berühmtesten.


Cyrill von Jerusalem

S. Cyrillus, Ep. Hierosol. et Doctor Ecclesiae, (18. März). Dieser hl. Cyrillus, Bischof (Patriarch) von Jerusalem und Kirchenlehrer, wurde gegen das J. 315 zu Jerusalem oder doch in der Umgegend dieser Stadt geboren und verlegte sich frühzeitig auf das Studium der heil. Schriften, mit denen er solche Vertrautheit hatte, daß seine Reden viele Anspielungen auf verschiedene Stellen derselben enthalten. Vom Bischofe Maximus im Jahre 345 zum Priester geweiht, erhielt er den Auftrag, dem Volke das Wort Gottes vorzutragen und jene, die sich zum Empfange der heil. Taufe vorbereiteten, zu unterweisen. Mehrere Jahre versah Cyrillus das Amt eines Katecheten, bis er um das Jahr 350 dem Bischofe Maximus auf dem bischöflichen Stuhle von Jerusalem nachfolgte. Der Anfang seines Episkopats ist in der Geschichte durch das Wunder der Erscheinung eines großen Lichtkreuzes, welches sich vom Kalvarienberge bis zum Oelgarten verbreitete, berühmt, und sollte dieses Wunder dem hl. Bischof offenbar zeigen, daß die Leidensnachfolge des obersten Hirten der Völker, der zu Jerusalem das schwere Kreuz getragen hat, sein Antheil werden und er seinerseits Trost im Kreuze suchen soll. Und ein aus dem Kreuze geschöpfter Muth war ihm auch nothwendig vom Anfange bis zum Ende seiner bischöflichen Laufbahn, die eine überaus leidensvolle war. Schon seine Erhebung auf den bischöflichen Stuhl von Jerusalem wurde von seinen Feinden als unrechtmäßig angegriffen, wofür er jedoch später den Trost hatte, seine Wahl von der zweiten ökumenischen Synode zu Constantinopel (381) anerkannt zu sehen. Er mußte, der Gewalt weichend, seinen Bischofssitz verlassen, wahrte jedoch sein Recht durch die Berufung auf ein allgemeines Concil, und erhielt gastfreundliche Aufnahme beim Bischofe Silvanus von Tarsus. Die Synode von Seleucia, auf der über 160 Bischöfe versammelt waren, sprach zu seinen Gunsten, und er konnte aus der Verbannung zurückkehren, während sein Feind, Bischof Acacius von Cäsarea, abgesetzt wurde; allein dieser eilte an den Hof des arianischgesinnten Kaisers Constantius, und erwirkte einen neuen Verbannungsbefehl gegen ihn. Durch Decret seines Nachfolgers, des Apostaten Julian, kehrte Cyrillus nach Jerusalem zurück, und war hier Augenzeuge, wie Gott die Plane seiner Feinde vereitelte. Denn als auf die Einladung des Kaisers Julian die Juden nach Jerusalem eilten und die heil. Stadt wieder aufbauen wollten, brachen beim Legen der Fundamente Feuerflammen aus der Erde und vereitelten das Unternehmen. Während der kurzen Regierung des Kaisers Jovian blieb der hl. Cyrillus ungestört bei seiner Heerde; aber unter seinem Nachfolger, dem Arianer Valens, der alle von Constantius verbannten oder abgesetzten Bischöfe wieder verbannte oder absetzte, wurde auch er zum drittenmal ins Exil geschickt (367), das bis zum Todesjahr des Kaisers Valens (368) dauerte. Endlich konnte er unter Kaiser Gratian wieder zu seiner Heerde zurückkehren und an derselben nach Kräften für die Erhaltung des Friedens arbeiten. Zum letzten Male zeigt ihn die Geschichte auf der obenerwähnten zweiten allgemeinen Synode , die im Jahre 381 zu Constantinopel wider die Semiarianer und Macedonianer gehalten wurde, und erfolgte nach gewöhnlicher Angabe sein Tod am 18. März 386, nachdem er seiner Kirche 35 Jahre vorgestanden, von denen er 19 auf seinem Sitze zu Jerusalem und 16 im Exil zugebracht hatte. Wo er während der letzten 11 Jahre seiner Verbannung gelebt hatte, ist unbekannt. Die Griechen und Lateiner verehren ihn am 18. März, welcher sein Sterbetag war. Unter seinen hinterlassenen Schriften sind die Katechesen, die er an die Taufkandidaten hielt, die berühmtesten.


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