Freitag, 5. September 2014

Kreisschützenfest, Zeltgottesdienste etc.

Es ist mal wieder so weit: einmal im Jahre feiert der Kreis Büren fröhliche Urständ, das Kreisschützenfest naht! Ich ziehe jetzt die grüne Jacke an und verabschiede mich bis Montag. Keine Angst: zum ökumenischen Zeltgottesdienst am Montag gehe ich natürlich nicht... Das ist nämlich jener wunde Punkt, an dem selbst der ehrwürdige Kreisschützenbund Büren seit einigen Jahren sehr vom unseligen Zeigeist angekränkelt ist.
Diese Art Gottesdienste mißfällt mir nicht nur bei diesem Fest. Gottesdienst im Zelt hat immer etwas von Behelf. Das fängt beim Altar an und hört bei den Bänken auf. Sitzen die Leute auch noch an Biertischen, geht jede Andacht und Würde von alleine flöten. Als jenes Fest vor einigen Jahren in meinem Heimatort war, wurde vom Kreisvorstand auch ein ökumenischer Gottesdienst angemahnt. Der Großteil des mehr oder weniger neuheidnischen Vorstandes vor Ort wußte garnicht, was mit so einem "ökonomischen Chottesdienst" überhaupt gemeint war. Kurze Erklärung, was das ist, dann war man sich schnell einig:
Alles Schnickschnack, wir halten eine Schützenmesse in der Pfarrkirche, wie immer, und singen dabei, ebenfalls wie bei uns im Dorfe immer üblich, Hauner/Haydns "Majestätsmesse". Siehe da: es ging auch würdiger, als im Zelt. Gesungen haben die vielen Schützen nicht, eher "gebölkt", so froh war man, das nach langen Jahren noch einmal wieder singen zu dürfen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen