Mittwoch, 5. März 2014

Aschermittwoch

Liturgie am Aschermittwoch-Abend im Paderborner Dom:

18.30 Uhr Aschenweihe, Erteilung des Aschenkreuzes, anschließend Hochamt in der außerordentlichen Form.

19.30 Uhr Fastenpredigt: „… auf das Leben achten. – Die Fastenzeit (RB 49,2)“, Prediger: Pater Prior Abraham Fischer OSB, Abtei Königsmünster.


Interessant übrigens dieses alte Bild: eigentlich müßte der Herr Pfarrer violett tragen... Wenn also moderne Fernsehmacher den Klerus in diversen Filmen in den abenteuerlichsten Verkleidungen zeigen, scheint das kein allzu neues Phänomen zu sein...











Kommentare:

  1. Beliebt scheint in der Glotze z.B. die Stola ("Schal") über römischen Kaseln ... ;-)

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  2. Ich habe nach 4 Takten des Eingangsliedes wegen musikalischer Vergewaltigung fluchtartig die Messe verlassen. Polyphonie ist ja ganz schön aber mit Polyrhythmik kann ich nun überhaupt nichts anfangen, insbesondere wenn offenbar kein einziger gesungener Rhythmus dabei ist, der mit dem Spiel der Orgel überein stimmt.

    Fastenopfer heute: Verzicht auf Aschenkreuz und Messer am Aschermittwoch.

    …Der Wille zählt für's Werk…

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  3. Es soll natürlich "Messe am Aschermittwoch" heissen
    und nicht "Messer am Aschermittwoch"

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  4. Das Eingangslied (falls Sie die Messe in Paderborn meinen) war doch ganz normal: "Herr, wir kommen schuldbeladen" aus der alten Paderborner Fastenmesse. Nun ja, daß Orgel und Volksgesang nicht immer zusammengehen, ist man als Dorfkind (wie ich es bin) gewöhnt. Da bin ich recht schmerzfrei, solange kein NGL ertönt und man sich an's Sursum Corda hält.

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    1. Ich meinte die Messe am Aschermittwoch in der Krypta des Domes.

      Dass Orgel und Gemeindegesang nicht 100%ig zusammen passen, kann mal passieren.
      Hier gab es aber gar keinen gemeinsamen "Gemeindegesang", sondern man hörte insbesondere den Gesang von wenigen dafür aber hervortönenden Stimmen, von denen jeder eine andere Geschwindigkeit sang.
      Wer versuchte sich an die Orgel zu halten, der hörte von der einen Seite ein paar Stimmen, die jede für sich unterschiedlich schnell aber insgesamt schneller als die Orgel waren; und von einer anderen Seite ein paar Stimmen, die wiederum jede für sich unterschiedlich schnell aber insgesamt langsamer waren. Dazwischen dann die Orgel.
      Insgesamt waren mindestens 5 oder 6 unter­schiedliche Sing­geschwindigkeiten wahr­nehmbar. Und man sage mir nun nicht, dass es da unten in der Krypa ein Echo gibt.

      Das gleiche Problem habe ich vor Jahren auch schon einmal in der Sakraments­andacht erlebt. Der Pastor hat dann das Lied unter­brochen und den Leuten gesagt, sie sollten sich doch bitte bemühen auf die Orgel zu hören und gemeinsam zu singen und nicht jeder für sich selbst.
      Danach haben sich die Leute dann auch zusammen gerissen und es ging einiger­maßen.

      Aber so wie es am Mittwoch in der Krypta war, ging es eben überhaupt nicht. — So etwas tue ich mir nicht an!

      Wenn das mittwochs immer so ist, weiß ich zumindest, dass ich dort am falschen Platz bin.

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    2. Normalerweise ist die Gemeinde, die sich mittwochs abends zur Heiligen Messe in der Krypta versammelt, nur halb so groß wie die Gemeinde vom Aschermittwoch. Da klappt das mit dem Gesang besser und die evtl. anwesenden Kinder sind besser erzogen.

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