Mittwoch, 12. Februar 2014

Kloster Dalheim: Lichtmess pseudoliturgisch mit Hilfspriesterin

Seit einigen Jahren versenkt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ja fast alle seine Denkmalschutzgelder in das ehemalige Augustinerchorherren-Kloster Dalheim und das dortige Museum. Vieles ließe sich zu diesem Museum sagen, das soll aber heute nicht das Tagesthema sein. Nur soviel sei gesagt: Die Leiterin des Klostermuseums offenbarte sich schon bei ihrer Amtseinführung dem staunenden Publikum als "bekennende Atheistin."
In diesem Jahr hat man eine ganz feine Sonderausstellung zusammengestellt, die uns wahrscheinlich vor Augen führen wird, warum Klöster und Fußball untrennbar zusammengehören.
Wer aus solcher Geisteswelt kommt, der bringt es dann auch fertig, am Feste Mariä Reinigung schon zum zweiten Male derartig verfehlte Aktionen durchzuführen, wie sie in diesem Presseartikel beschrieben werden.
Traurig, daß sich der Pastoralverbund Lichtenau offensichtlich auch noch zum Helfershelfer bei der Durchführung solcher Pseudoliturgien mit Wohlfühl- und Kuscheleffekt macht.
Mir tun sich da einige Fragen auf:
Wer hat denn die Kerzen geweiht?
War es etwa die auf dem Bilde zu sehende Gemeindereferentin des Pastoralverbundes, die eventuell eine Weihe simuliert hat?
Zeugen der Veranstaltung konnten das nicht exakt beschreiben, sie habe "etwas gebetet". Aha.
Warum geht die Gemeindereferentin in diesem unhistorischen und unliturgischen Gewande einher?
Warum trägt sie diesen neckischen Schal?
Soll das ein Stolaersatz für eine Pseudopriesterin sein?
Oder hängt die Gemeindereferentin einem altgermanischen Kultus an?
Ist sie gar eine Drude?
(Gerade in der Stadt Lichtenau gibt es eine Anzahl (zugezogener oder importierter) Verrückter, die hinter jedem Baume eine germanische Kultstätte wittern und die Welt mit ihren Wünschelruten unsicher machen...)
Wann fanden Kerzenweihe, Lichterprozession und Hochamt statt?
Was soll dieser Lichterumzug mit Männergesangverein und Kinderbelustigung?
Welchen seelsorgerischen Nutzen hat diese Pseudoliturgie?
Fragen über Fragen...
Man komme mir übrigens jetzt nicht mit dem Argument, die "richtige" Liturgie habe ja am Vormittag in den Kirchen des Pastoralverbundes stattgefunden. Auch dort war sie nicht an allen Orten korrekt.
Und man sage mir jetzt bitte auch nicht, ich solle froh sein, daß sich überhaupt noch Leute engagieren und "etwas machen, das die Kinder freut."
Kinder und Eltern, denen man so etwas in einem Museum für westfälische Klostergeschichte als katholische Liturgie verkauft, können einem nur leid tun. 
Nun wird man mich fragen, was ich denn gern gehabt hätte.
Ganz einfach, dieses hier:
http://www.radicatinellafede.blogspot.it/2014/02/lumen-ad-revelationem-gentium.html
Film und Bilder sind zwar aus Italien, aber das sähe hier, bis auf einige Kirchenlieder, nicht anders aus.
Und weil ich ja garnicht anspruchsvoll bin:
Selbst der neue Ritus korrekt nach Buch in Landessprache wäre gegenüber diesem Blödsinn mit merkwürdig gewandeter Lichterfee eine Hochform der Liturgie gewesen!



Kommentare:

  1. Interessanterweise ist in dem oben verlinkten Artikel der "NW" der Name der Leiterin der „Chorgemeinschaft Eintracht Siessertal Holtheim“ nicht angegeben. An anderer Stelle steht in der ansonsten wortgleichen Meldung der Name noch. Wenn ich diesen Namen lese, ist mir automatisch klar, daß dabei nicht viel Gescheites rum kommen kann. – Leider sind alle angehenden Religionslehrer von der Frau abhängig.

    Aber generell habe ich den Eindruck, daß die Verantwortlichen dort „irgendwie“ noch was mit Lichtmess anfangen können, aber nicht wissen, wie sie es „religionsneutral“ (man will ja kein protestantisches oder muselmanisches Kind durch katholische Liturgien belasten) vermitteln kann. Also wird „irgendwas“ aus dem Hut gezaubert, daß nur noch ganz entfernt etwas mit Lichtmess zu tun hat.

    Wir sind eben in einer Zeit, in der Weizen und Unkraut gemeinsam wachsen…

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  2. Du sprichst mir aus der Seele! Ich kenne die Dame nur zu gut, mehr will ich hier nicht so öffentlich kundtun...

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