Montag, 27. Januar 2014

Zum heutigen Feiertage


Kommentare:

  1. Sehr erbauliches Bild; schön, daß außer mir noch jemand daran gedacht hat.

    AntwortenLöschen
  2. "Statt von Kriegsschuld sollte man besser von Kriegsdummheit sprechen. Es war dumm vom Kaiserreich, Frankreich anzugreifen – allein deswegen, weil wir heute wüssten, was passiert wäre, wenn sich die deutschen Truppen defensiv an den eigenen Grenzen aufgestellt und abgewartet hätten. Vielleicht wären Frankreich und Russland als die Schurken (die Aggressoren) in die Geschichte eingegangen? England hatte zwar tausendundeinen Grund, sich gegen den Koloss zu stellen, der plötzlich die früher so handhabbar schwache Mitte des Kontinents vereinte, und den lästigen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen, hätte aber keinen Anlass bekommen – Belgien! –, die USA wären nicht in den Krieg hineingezogen worden, und mit Russland und Frankreich wäre das Reich, wie sich gezeigt hat, allein fertig geworden, auch ohne Österreichs Operettenarmee. Es gäbe heute womöglich noch die K. u. k.-Monarchie und das Kaiserreich, die vielleicht gemütlichsten und zugleich freiesten Staaten aller Zeiten. Was für eine Vorstellung! Wahrscheinlich hätten die Angelsachsen nicht locker gelassen und versucht, diese Reiche zu zerstören, das heißt, ihre schnöden Markt- und Pirateninteressen unter dem Mantel des demokratischen Messianismus durchzusetzen, aber das hätte sich moderieren lassen, am besten im Bündnis mit Russland, das ja keine bolschewistische Revolution erlitten hätte, so wie unser seliger Adolf ein Künstlerlein geworden oder geblieben wäre und es den jüdischen Aderlass nicht gegeben hätte, vielleicht auch keine amerikanische Atombombe, sondern eine kaiserliche. Europa würde heute nicht von Fremden invadiert, und es gäbe auch die EUdSSR nicht. Der Kontinent würde blühen und nicht vergammeln. In diesem verfluchten 20. Jahrhundert ist wirklich fast alles schiefgegangen" (Michael Klonovsk in seinen Acta Diurna vom 22. Januar).

    AntwortenLöschen
  3. Da ich momentan zeitlich "zu bin", habe ich zwar auch an diesen Tag gedacht, aber nichts eingestellt. Am 20. habe ich auch Michael Klonovsky gelesen. Von der Propaganda zum Watschenmann Europas herabgewürdigt...
    Würde, Trauer und Anklage sprechen aus diesen Gesicht. Mir treibt dieses Bild Seiner Majestät die Tränen in die Augen. Ich bin halt Monarchist.

    AntwortenLöschen
  4. Wir Deutschen haben nicht den geringsten Grund, irgendeinen unserer Herrscher zu idealisieren, auch die preußischen nicht.
    In den vergangenen hundert Jahren haben uns unsere Herrscher der Reihe nach nach Verdun, Stalingrad und Maastricht geführt. Das sollte uns als Mahnung reichen.

    AntwortenLöschen