Donnerstag, 9. Januar 2014

Lämmekes

Offensichtlich mag unser Hl. Vater Lämmer. Das ist ja schon einmal positiv. Um seine Liebe anzuzeigen, hat er sich ganz in der Manier der bekannten "Schlafzimmerbilder" vom Guten Hirten schon einmal in der richtigen Pose geübt.
Ich hoffe inständig, daß er am Feste der Hl. Agnes am 21. Januar auch seine Liebe zu Lämmern beweisen wird. Dann werden nämlich in Rom jene Lämmer vom Hl. Vater gesegnet, aus deren Wolle dann die Pallien für die Erzbischöfe entstehen.  Ich befürchte allerdings, daß dieser Termin, sollte er noch wahrgenommen werden, ebenfalls vom Ritus der Hl. Kirche zum Jokus für die Presse verkommt.
Wer noch einmal sehen möchte, wie es jahrhundertelang gehandhabt wurde, möge sich mit Wehmut diese Bilder anschauen:

http://orbiscatholicussecundus.blogspot.de/2011/01/feast-of-st-agnes-in-rome.html

http://te-igitur.blogspot.de/2012/01/lamb-blessing-ritual-on-saint-agnes-day.html


Kommentare:

  1. Versteh ich, ehrlich gesagt, nicht ganz. Mir ist zum Lämmerbild zwar auch als erstes eingefallen, haben wir schon wieder die hl. Agnes?, noch aber war die Segnung ja noch gar nicht. Wenngleich diese Segnung unter Benedikt wirklich besonders ansprechend und anrüherend war, wir wissen doch noch gar nicht, wie Franziskus die Agneslämmer segnet.

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  2. Und eben dieses Wissen, daß man nie weiß, was als nächstes kommt (und vor allem: wie es gestaltet wird), macht mich zunehmend nervös. Die liturgische Unsicherheit scheint auch Rom erobert zu haben

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    1. Hierzu im nachhinein: wenn man sich das Geeier in der Presse nun ansah, hat er sie nun gesegnet oder nicht gesegnet und wenn ja, wann genau, wäre etwas mehr zeremonielle Eindeutigkeit schon schön gewesen.

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