Freitag, 30. August 2013

Kreisschützenfest in Lichtenau

Die preußische Verwaltungsreform nach der Säkularisation nahm wenigstens bei den Grenzen noch Rücksicht auf die gewachsenen Strukturen und teilte das Hochstift in die Kreise Paderborn, Büren (unterwaldischer Distrikt), Höxter und Warburg (oberwaldischer Distrikt) ein.
Die sogenannte Kommunalreform von 1975 fuhr dagegen mit der Dampfwalze über Strukturen, die teilweise 1000 Jahre alt waren und vernichtete alles historisch gewachsene endgültig.
Was hat das nun mit den Schützen zu tun? Ganz einfach:
Einmal im Jahr steht unser alte Kreis Büren noch einmal für drei Tage auf, dann feiert der Kreisschützenbund Büren sein alljährliches Kreisschützenfest. Die Struktureinteilung des Kreisschützenbundes folgt dabei genau den alten Ämtern. Dieses Jahr findet das Fest in der alten Titularstadt Lichtenau statt. Am Sonntag wird beim Vogelschießen dann ermittelt, wer das Fest im nächsten Jahr ausrichtet. Wer mehr dazu erfahren will, kann das hier:

http://www.ksb-bueren.de/

Ich ziehe jetzt die grüne Jacke an und verabschiede mich für ein paar Tage in gelebte Traditionspflege...


Kommentare:

  1. Dann mal Horrido! Doch trink nicht so viel Paderborner Schädelbier, Du weißt ja:

    Flens knallt immens,
    Paderborner knallt enormer,
    doch Holsten knallt am dollsten!

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  2. Keine Bange, es gab das gute, alte Hirschbräu aus der reichsgräflichen Dampfbrauerei in Westheim!

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