Freitag, 21. Juni 2013

Hl. Aloysius

Das heutige Fest des Hl. Aloysius von Gonzaga ist in der nachkonziliaren Zeit zu Unrecht in den Hintergrund gerückt. Wer sich einmal mit der Lebensgeschichte des Heiligen beschäftigt, wird schnell finden, daß er auch der heutigen Jugend, deren Patron er immerhin ist, etwas zu sagen hat. Aus unseren Kirchen hat man sein Bild zu Tausenden herausgeworfen, wenigstens hier soll er daher zu seiner Ehre kommen:


Donnerstag, 20. Juni 2013

Im Bette verschieden...

Neulich, irgendwo auf der Kanzel dem Ambo einer Dorfkirche im ex-kurkölnischen Teil Westfalens:

"Hätte der Hl. Johannes d. T. so gepredigt wie viele unserer deutschen Bischöfe, wäre er im Bett gestorben!"

Nein, es war keine "Tradi-Messe" in einer "soziokulturellen rechtskatholischen Miefecke", sondern das normale Sonntagshochamt in einem ganz normalen Dorf. Anlaß war die wie übliche mangelhafte Positionierung unserer Oberhirten zur staatlichen Sanktionierung gleichgeschlechtlicher Beziehungen. Wenn ich mir dagegen die klaren Worte französischer Bischöfe und den Protest des katholischen Volkes dort ansehe: Hut ab!

Freitag, 14. Juni 2013

Regierung verbietet Hilfe aus Erwitte

Unsere zeitige NRW-Landesregierung kümmert sich ja bekanntlich gern um das Wohlergehen jedes Menschen, der heimatlos oder hilfesuchend bei uns Zuflucht sucht. Daß dieses "Kümmern" und "Bemühen" zuweilen auch über das wünschenswerte Maß christlicher Nächstenliebe hinausgeht und böse Folgen zeitigt, wissen wir alle, das sei nur am Rande erwähnt.

Wehe aber, der gemeine Bürger macht sich, mit seinem Bürgermeister an der Spitze, auf, um notleidenden Menschen im Hochwassergebiet zu helfen, die sich in ihrer Not an die Patengemeinde in Westfalen gewandt hatten. Schon eilt die Bezirksregierung herbei und verbietet den Helfern, auszurücken. Natürlich vergißt man auch nicht, dem Verbot mit der Androhung strafrechtlicher Konsequenzen Nachdruck zu verleihen. Die Begründung der Regierung ist mehr als nur blamabel: Man habe den richtigen Verwaltungsweg nicht eingehalten. Nur die Regierung dürfe Hilfsmaßnahmen koordinieren.
Also, liebe Bürger, wenn demnächst ein Verletzter am Straßenrande liegt, ruft bitte zuerst bei der Bezirksregierung an, ob und wie Ihr ihm helfen dürft. Oder hab ich das jetzt nicht richtig verstanden? Bislang dachte ich immer´, das Gleichnis vom barmherzigen Samariter würde auch für Christenmenschen gelten. Nun aber weiß ich daß man nur barmherzig sein darf, wenn man vorher einen Antrag stellt.

Wer mehr über den Skandal erfahren will, kann es hier nachlesen bzw. ansehen:

http://www.derpatriot.de/Innenminister-verbietet----Feuerwehr-zu-helfen-e0c16a10-cbaa-40db-94ec-a2350b806f87-ds

http://www.mdr.de/mediathek/suche/mediatheksuche102.html?q=erwitte

Mir bleibt da in Richtung Regierungspräsidium und Landesregierung nur eines zu sagen:

Pfui, meine Herren, schämen Sie sich in Grund und Boden!

Dienstag, 4. Juni 2013

Wallfahrtsbericht

Es heißt ja immer, alles, was aus der "tridentinischen Ecke" käme würde in der "offiziellen" Amtskirche totgeschwiegen. So ganz stimmt das auch nicht immer. Da machte sich jemand die Mühe, über die weiter unten angekündigte Wallfahrt nach Kleinenberg einen Bericht zu schreiben; ein anderer machte Photos, und sie reichten es ganz modern per E-Mail bei den Gestaltern der Internetseite des Erzbistums ein.
Und siehe da: der Bericht ist erschienen!

Der Artikel erschien auch noch auf der Internetseite der Stadt Lichtenau.

Noch ausführlicher berichtet "Pro Missa Tridentina".


Da beklage sich nun wirklich niemand, diese ja doch mehr regional bezogene Veranstaltung habe nicht genügend Medienecho gefunden. Mein Dank geht an die fleißigen Artikelschreiber und natürlich an den Photographen!


Montag, 3. Juni 2013

Ministranten

Gemessen an früheren Zeiten erscheint mir das Ministrantendasein heutzutage etwas farblos langweilig. Schuld daran ist allerdings nicht allein das letzte Konzil, sondern zum Teil auch die Messdiener selbst. 
Braut des Lammes hat in den letzten Tagen sehr schöne Bilder aus der Genremalerei des 19. Jahrhunderts entdeckt, die eine andere Welt zeigen. Ungekrönter König im Aufstöbern solcher gemalter Herrlichkeiten ist bislang der Herr Alipius aus Klosterneuburg.
Ich glaube, daß ich hier nun noch ein Bild gefunden habe, daß wir bislang in der Blogozese noch nicht hatten: