Montag, 11. März 2013

Speisevorschriften...

Nahrungsaufnahme kann zum echten Problem werden. Vor allem zum moralischen. Was darf man essen, was nicht?
Da streitet sich zur Zeit das Judentum, ob der Verzehr gebackener Heuschrecken erlaubt sei, da nicht alle Arten dieser Krabbeltiere als koscher gelten. Statt die Viecher als leckeren Snack zu genießen, sprüht man jetzt lieber tonnenweise Insektizide über die Felder, deren Rückstände wir dann essen dürfen.
In den USA leiden gewissen Leute unter Gewissenspeinen, weil sie gerne Alligatoren verspeisen. Dort kann wenigstens der Erzbischof von New Orleans mit seinen profunden biologischen Kenntnissen klarstellen, daß man Alligatoren auch in der Fastenzeit reuelos genießen darf:



Nicht, daß jetzt jemand glaubt, ich machte mich über Würdenträger unserer Hl. Kirche lustig. Das würde ich mir nicht erlauben. Seine Excellenz meinten sicherlich dieses Lebewesen:
den Alligatorfisch!




Ich für meinen Teil bin jedenfalls heilfroh, mich mit solchen Problemen nicht herumschlagen zu müssen: Der Westfale hat ein paar Obstbäume im Garten  und muß somit kein israelisches Obst mit Insektenvernichtern essen. Und bei Sauerkraut mit Schnurkopp sagt mir der Katechismus klipp und klar, daß ich Freitags die Finger davon zu lassen habe! In diesem Sinne:
Guten Appetit!





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