Dienstag, 19. März 2013

Josephitag

Heute ist das Fest des Hl. Nährvaters Joseph. Das wollen wir gebührend und ein wenig barock einleiten:


Montag, 18. März 2013

Papstkrönung

„Accipe tiaram tribus coronis ornatam, et scias te esse Patrem Principum et Regum, Rectorem Orbis, in terra Vicarium Salvatoris Nostri Jesu Christi, cui est honor et gloria in sæcula sæculorum.“
„Nimm hin diese mit drei Kronen geschmückte Tiara und wisse, daß Du bist der Vater der Fürsten und Könige, Lenker des Erdkreises, auf Erden Stellvertreter unseres Erlösers Jesus Christus, welchem die Ehre und der Ruhm ist in alle Ewigkeit.“ (Krönungsformel bei der Krönung mit der Tiara)

Am morgigen Festtage des Hl. Nährvaters Joseph wird unser neuer Hl. Vater, Papst Franz, in sein gewiß nicht leichtes Amt eingeführt. Wir tun gut daran, gerade in dieser so schwierigen Zeit für unseren Hl. Vater zu beten:
Oremus pro Pontifice nostro Francisco:
Dominus conservet eum, et vivificet eum, et beatum faciat
eum in terra, et non tradat eum in animam inimicorum eius.
Tu es Petrus, et super hanc petram aedificabo Ecclesiam meam.
Pater Noster, qui es in coelis...; Ave Maria, gratia plena ...
Deus, omnium fidelium pastor et rector, famulum tuum Franciscum, quem pastorem
Ecclesiae tuae praeesse voluisti, propitius respice: da ei, quaesumus, verbo et exemplo,
quibus praeest, proficere: ut ad vitam, una cum grege sibicredito, perveniat sempiternam.
Per Christum, Dominum nostrum. Amen.

Laßt uns beten für unseren Heiligen Vater Franz:
Der Herr behüte ihn und erhalte ihn am Leben, er lasse ihn gesegnet sein auf Erden und
übergebe ihn nicht dem Hasse seiner Feinde.
Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.
Vater unser, der Du bist im Himmel...; Gegrüßet seist du, Maria, ...
O Gott, Du Hirte und Lenker aller Gläubigen, siehe gnädig herab auf Deinen Diener 
Franz, den Du zum Hirten Deiner Kirche bestellt hast. Laß ihn, wir bitten Dich, durch Wort
und Beispiel seine Untergebenen fördern, auf daß er mit der ihm anvertrauten Herde zum
ewigen Leben gelange. Durch Christus, unsern Herrn. Amen

Da adäquate Bilder von der morgigen Amtseinführung nicht zu bekommen sein werden, müssen wir uns hier leider mit der wehmütigen Betrachtung einiger Aufnahmen aus der Vergangenheit begnügen:





 

Montag, 11. März 2013

Speisevorschriften...

Nahrungsaufnahme kann zum echten Problem werden. Vor allem zum moralischen. Was darf man essen, was nicht?
Da streitet sich zur Zeit das Judentum, ob der Verzehr gebackener Heuschrecken erlaubt sei, da nicht alle Arten dieser Krabbeltiere als koscher gelten. Statt die Viecher als leckeren Snack zu genießen, sprüht man jetzt lieber tonnenweise Insektizide über die Felder, deren Rückstände wir dann essen dürfen.
In den USA leiden gewissen Leute unter Gewissenspeinen, weil sie gerne Alligatoren verspeisen. Dort kann wenigstens der Erzbischof von New Orleans mit seinen profunden biologischen Kenntnissen klarstellen, daß man Alligatoren auch in der Fastenzeit reuelos genießen darf:



Nicht, daß jetzt jemand glaubt, ich machte mich über Würdenträger unserer Hl. Kirche lustig. Das würde ich mir nicht erlauben. Seine Excellenz meinten sicherlich dieses Lebewesen:
den Alligatorfisch!




Ich für meinen Teil bin jedenfalls heilfroh, mich mit solchen Problemen nicht herumschlagen zu müssen: Der Westfale hat ein paar Obstbäume im Garten  und muß somit kein israelisches Obst mit Insektenvernichtern essen. Und bei Sauerkraut mit Schnurkopp sagt mir der Katechismus klipp und klar, daß ich Freitags die Finger davon zu lassen habe! In diesem Sinne:
Guten Appetit!





Freitag, 8. März 2013

Papstanekdoten

Es wird wohl kaum einen Papst geben, über den man sich nicht irgendwelche Anekdoten erzählt.
Die Antwort "Ich hoffe, die Hälfte!" auf die Journalistenfrage, wieviele Menschen im Vatikan arbeiten, wird sogar, je nach abschreibender Literaturstelle, von mehreren Päpsten überliefert.

Unser bisheriger Hl. Vater wurde jüngst mit seiner Rücktrittsankündigung Opfer unfreiwilligen Humors. Die unerwartete Amtsverzichtsmitteilung ausgerechnet am Rosenmontag wurde einem Nachrichtensprecher des WDR zum Verhängnis.
Ich traute meinen Ohren nicht:
"....zum 28. Februar seinen Amtsverzicht erklärt. Das teilte Papst Benedikt heute auf einer Karnevalsversammlung, pardon, äh, Kardinalsversammlung im Vatikan mit."

Ab diesem Zeitpunkt war ich mir nicht mehr sicher, ob es sich bei der angeblichen Rücktrittserklärung nicht vielleicht doch um einen üblen Karnevalsscherz eines Nachrichtensenders handeln könnte. Umschalten auf den Deutschlandfunk schuf allerdings kurze Zeit später Klarheit.