Mittwoch, 21. November 2012

21. November: Marä Opferung

Das heutige Fest ist nicht zuletzt durch die "Liturgiereform" fast gänzlich aus dem Bewußtsein der Gläubigen verschwunden. Das Protoevangelium des Hl. Jakobus geht näher auf den Tag ein:
8 Das Kind (Anm.: d.i. Maria) aber wurde älter (wörtl. "Ihre Monate fügten sich hinzu dem Kind"). Das Kind aber wurde zwei Jahre alt und es sprach Joachim: "Wir wollen es bringen in den Tempel des Herrn und erfüllen das Versprechen, das wir gegeben haben. Dass nicht etwa sende der Herr nach uns und es werde unerwünscht unsere Gabe." Und Anna sprach: "Wir wollen das 3. Jahr abwarten, daß sie nicht suche (vermisse) Vater oder Mutter." Und es sprach Joachim: "Wir wollen warten."
8,2 Es wurde aber das Kind drei Jahre alt und es sprach Joachim: "Wir wollen rufen die reinen Töchter der Hebräer, und sie sollen je eine Fackel nehmen und sie (die Fackeln) sollen sein brennend, damit das Kind nicht umkehre zurück (wörtl. in das Hintere) und ihr Herz gefangen wird (weggelockt wird) aus dem Tempel des Herrn." Und sie machten es so, bis sie hinaufkamen in den Tempel des Herrn. Und der Priester des Herrn nahm sie auf, küsste sie, segnete sie und sprach: "Gott der Herr hat großgemacht Deinen Namen in allen Generationen. An Dir wird der Herr offenbaren das Lösegeld (die Erlösung) den Söhnen Israels."
8,3 Und er setzte sie auf die dritte Stufe des Opferaltars und Gott der Herr warf Gnade auf sie und sie tanzte mit ihren Füßen. Und es liebte sie das ganze Haus Israel. 

(Textzitat nach dieser Quelle.) 

 Einen überaus lesenswerten Text zum heutigen Tage und besonders zu dem erwähnten Protoevangelium des Hl. Jakobus findet man bei "Mater amata".

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