Dienstag, 31. Juli 2012

Hindenburglichter

Was hat der greise Feldmarschall mitten in der Liborioctav hier zu suchen? Ganz einfach:
Endlich hat sich einmal jemand getraut, gegen die fürchterliche "Pöttkeswirtschaft" in unseren Kirchen anzugehen. In fast allen Kirchen hat man zwischenzeitlich die Opferkerzen durch Hindenburglichter in allen möglichen Ausformungen ersetzt. Angeblich, so die "Fachwelt", rußen sie weniger. Man kann allerdings auch Opferkerzen aus vernünftigen Materialien herstellen, die rußen dann auch weniger. Im übrigen werden unsere Kirchen mehr durch die staubschleudernden Warmluftheizungen verdreckt, denn durch die Opferkerzen. Renovierungsintervalle von 20 Jahren waren noch vor hundert Jahren weder bezahlbar noch nötig, da keine dreckschleudernden Heizungen eingebaut waren. Man schiebe also die Verrußung unserer Kirchen nicht allein auf die Opferkerzen, sondern nenne das Kind auch beim richtigen Namen. 
Aber lest selbst, was Superpellizeum dazu zu sagen hat. Ich schließe mich ihm vorbehaltlos an. Ach ja: man beachte auch die dortigen Links: ich hätte nicht gedacht, daß ich einmal einer Meinung mit dem Deutschen liturgischen Institut sein könnte!
Eines muß ich allerdings auch bekennen: Den Namen "Hindenburglicht" werde ich gegen alle seine banalen Nachfolger mit Zähnen und Klauen verteidigen!

1 Kommentar:

  1. Herzlichen Dank, lieber Mitstreiter!
    Ich hätte das übrigens auch nie gedacht, daß ich einmal mit dem LIT einer Meinung sein könnte.
    Es geschehen noch Zeichen und Wunder! ;-)

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