Montag, 2. Juli 2012

Es sagte... Johannes Dyba

Da hat man mir doch am Samstag eine kleine Liste mit Zitaten aus dem Redeschatz des verstorbenen Erzbischofes Johannes Dyba zugeschickt. Dyba's Reden waren sowohl in Gänze als auch in Auszügen gut, darum will ich den Zitatenschatz nicht für mich behalten:

-Alles kommt und geht  -  die Kirche aber ist geblieben!
-Ein Staat ohne Gott ist im besten Falle eine gutorganisierte Räuberbande.
-Wenn man am Abgrund steht, ist jeder Rückschritt ein Fortschritt.
-Die Bedeutung Gottes hängt nicht davon ab, wie viele Menschen ihn bedeutend finden.

-Zweifel sind nicht dazu da, daß man sie mästet.
-Ich fordere nicht die Abschaffung der Kirchensteuer. Aber ohne sie überlebt die Kirche auch.
-Wir hatten jahrzehntelang zuviel Geld und zu wenig Mut.
-Das Rückgrat der Kirche ist für mich nicht die Kirchensteuer, sondern der Glaube der Gläubigen.
-Der Glaube verlangt vom Menschen die Entscheidung für Gott und für ein Leben mit Gott. Das ist absolut nicht nach dem Geschmack der modernen Welt.
-Wahrer Friede ist die Frucht der Bekehrung zu Gott. Erst die Umkehr, dann der Friede!  -  So lautet auch die Verheißung der Engel: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Huld.“
-Ich bin Priester geworden statt Jurist, um das Wort Gottes in der eigenen Sprache zu verkünden und nicht, um als Diplomat in verschiedenen Sprachen immer zu schweigen.

-Es gehört heute kein Mut dazu, innerhalb der katholischen Kirche den Papst zu kritisieren. Mut gehört dazu, zum Papst zu stehen.

Kommentare:

  1. Ein Staat ohne Gott ist im besten Falle eine gutorganisierte Räuberbande.

    Das ist aber Augustinus und nicht Johannes Dyba.

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  2. Manchmal ist selbst Augustinus so wortgewaltig wie Dyba...
    Scherz beiseite: Ich vermute mal, Dyba wird das in irgendeiner Ansprache verwendet haben. So klar und deutlich, wie der Satz ist, würde das ja auch zu ihm passen.

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