Freitag, 20. April 2012

Kapellenräume und "Volksaltäre"...

Ich will an dieser Stelle die Debatte um Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von sogenannten "Volksaltären" in unseren Kirchen nicht aufnehmen. Ich persönlich bin kein Freund dieser Einrichtung. Neben den liturgischen gibt es auch architektonische und künstlerische Gründe, die oft gegen sie sprechen. In kleineren Kapellenräumen wirken sie oft mehr als deplaziert. Der kleine Raum wurde nicht auf den neuen Altar hin konzipiert, der Volksaltar wird immer wie ein Hindernis im Raume stehen und zudem ob seiner oft zu bemerkenden Behelfsmäßigkeit und Dürftigkeit mehr ein Störfaktor denn ein liturgischer Ort sein. Irgendwo in Westfalen steht diese Kapelle, die ich bei einem Sonntagsausflug entdeckte und sofort auf Platte gebannt habe:
Ein schöner Raum, der nach meiner Schätzung etwa 30 Gläubige fassen mag. Der mehr als aufdringliche Volksaltar sprengt leider jeden Rahmen. Schade, hier wäre "Nichts" einfach mehr gewesen, und zudem hätte man viel Geld sparen können.
Es geht auch besser, wie die Kluskapelle in Ahden (Altkreis Büren) zeigt.
Auch die Gemeinde Altenhellefeld hat ihre Kapelle St. Antonius Eremita in unverbauter Schönheit erhalten.
Noch ein positives Beispiel aus dem Altkreis Büren.

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