Freitag, 13. April 2012

Cappa magna?


Also wirklich, so geht das nicht! Bei allem geschuldeten Respekt, Exzellenz, aber über 40 Jahre nach dem Ende des II Vatikanischen Konziles sollte ein Oberhirte einer deutschen Diözese doch wirklich wissen, daß schon Papst Pius XII 1952 die Schleppe der Cappa magna auf 4 Meter verkürzt hat. Was die Sache noch erschwert: Die cappa müßte violett sein, es war schließlich Fastenzeit. Wie ist denn nun so etwas mit dem UnGeist des Konzils vereinbar? Man sage jetzt nicht, man habe den begeisterten Jugendlichen eine Freude machen wollen. Auch der BDKJ und ihm anverwandte Institutionen müßten wissen, daß die Cappa von Klerikern nachzutragen ist. Soll man derartige Eigenmächtigkeiten jetzt mit der "Hermeneutik der Kontinuität" oder der "Hermeneutik des Bruchs" entschuldigen?
Oder... habe ich jetzt vielleicht etwas falsch verstanden? Fragen über Fragen...

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