Freitag, 14. Oktober 2011

Montini-Tischchen

Stehbüffet, Montini-Tischchen, Zentralkredenz, etc.: man mag sie nennen, wie man will, eines bleibt unumstößliche Tatsache: Die allermeisten sogenannten Volksaltäre stellen optisch nichts, aber auch garnichts dar, auf dem man die unblutige Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers feiern könnte. Hinzu kommt, daß sehr viele dieser ideologisch bedingten Gerätschaften nicht einmal konsekriert werden können, da sie die dazu aufgestellten Bedingungen nicht erfüllen. Daß man sie zum Teil dennoch konsekriert hat, ist ein zusätzliches Ärgernis.
In letzter Zeit scheinen manche in unserer Kirche zu befürchten, daß eine junge Priestergeneration ihnen dieses Spielzeug für vom "Gemeindevorsteher" "moderierte" "Familiengottesdienste" wegnehmen könnte, indem man die Dinger einfach wegträgt und dort entsorgt, wo sie hingehören: auf dem Gerümpelhaufen der Geschichte, bzw. besser auf dem örtlichen Osterfeuer. Es mag eine subjektive Empfindung sein, aber ich habe das Gefühl, daß noch nie so viele nicht ortsfeste "Volksaltäre" durch feste steinerne ersetzt wurden, wie sei "Summorum pontificum" und der damit einhergehenden Wiederzulassung der alten Messe. Das ganze wird dann auch noch zynisch damit begründet, daß die mobilen Volksaltäre ja nicht konsekrierbar und damit unwürdig seien... Meine Herren: über zwei Drittel dieser Volksaltäre sind unwürdig, egal, ob sie konsekriert sind, oder nicht. Im Gegenteil ist es umso schlimmer, wenn eine unpraktische Scheußlichkeit auch noch konsekriert ist. Warum mein Geschimpfe? Nun, bislang war der Gnadenaltar in der Stiftskirche zu Geseke (zwischen Soest und Paderborn) eine Insel der Seligen. Bislang... Aber lest selbst:
http://blog.peterwinnemoeller.de/?p=2569

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