Mittwoch, 31. August 2011

Nomen est omen?

Zur Abwechslung mal etwas ganz anderes. In der Garnison Höxter an der Weser kennt ihn jeder: Joseph, seines Zeichens Bataillonsmaskottchen von Beruf und ansonsten Ziegenbock. Das ist auch nicht neu, Joseph hat schon eine beachtliche Ahnenreihe in der Einheit vorzuweisen. Die Soldaten lieben ihn, die Bürger lieben ihn, er lebt wie ein Kurfürst:

http://www.business-on.de/owl/bundeswehr-soldaten-kompanie-josef-ziegenbock-hoexter-_id11508.html

Wo aber solcher Friede sich breitet, kann der Teufel nicht weit sein. Der Kommandeur des Bataillons, P... GAISBAUER, hat nunmehr befohlen, das Tier "abzuschaffen." Mit einer modernen Einsatzarmee sei so etwas nicht mehr vereinbar und schon garnicht mehr zeitgemäß. Basta. Punkt.
Mir drängt sich da ein ganz anderer Gedanke auf: Ist der Herr Oberstleutnant es vielleicht einfach nur leid, von seinen Offizierskameraden als GEISBAUER tituliert zu werden? Dabei klingt das doch nett: "Gestatten: Gaisbauer, Geisbauer bei der ABC-Abwehr!"
Zudem ist ja Joseph auch keine Geis, sondern ein Bock...
Fazit: Offiziere können entsetzlich humorlose Menschen sein!

Kommentare:

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  2. Also wenn jetzt noch einer das Wort "zeitgemäß" in den Mund nimmt, dann beiße ich in die Auslegeware!

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  3. Nicht doch, Polyester schmeckt nicht, und Sisalläufer sind zum Reinbeißen zu teuer...

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